Rechts: Theo Legters – Manager Operations (T. Boer en Zn.)
links: Henk ter Avest (DGS Primary Meat Processing)

Bakterienprävention auf Fleisch beginnt an der Quelle

„Wir bündeln Technologie, Praxis und Technik“- Theo Legters

Theo Legters, Operations Manager bei T. Boer en Zn. in Nieuwerkerk a/d IJssel, ist ein langgedienter Experte in der Fleischindustrie mit dem richtigen Blick für Hygiene. Sein Motto: Man muss das Problem an der Quelle beseitigen. T. Boer en Zn., Mitglied der VanDrie Group, beliefert weltweit Absatzmärkte, die hohe Anforderungen an Hygiene und Lebensmittelsicherheit stellen. VanDrie will den höchsten Anforderungen entsprechen und auf diesem Gebiet eine Spitzenposition einnehmen. Gemeinsam mit Henk Ter Avest von DGS in Haaksbergen entwickelte Theo Legters die Hygienic Slaughter Line Chain (DGS-HSL-Chain), mit der ein neuer Standard gesetzt wird.

T. Boer en Zn. begann im Jahr 1985 als Familienbetrieb. Heute, nach mehr als einem Jahrhundert, hat sich der Betrieb zu einer der größten Kälberschlachtereien entwickelt. Zudem ist er auch die einzige Kälberschlachterei in den Niederlanden, die das königliche Prädikat „Hoflieferant“ führen darf.
Pro Jahr verarbeiten die etwa 400 Mitarbeiter mehr als 400.000 Kälber, die aus der kontrollierten integrierten Produktionskette der VanDrie Group stammen.

T. Boer en Zn. ist an der niederländischen VanDrie Group angeschlossen, eine Gesellschaft, die die besten Familientraditionen, auf denen sie gegründet ist, noch immer hochhält. Zu Beginn der 1960er Jahre kaufte Jan van Drie sein erstes neugeborenes Kalb zur Aufzucht. Heute bildet die VanDrie Group mit mehr als 25 Betrieben die größte integrierte Produktionskette für Kalbfleisch, ist Weltmarktführer auf dem Gebiet von Kalbfleisch und der größte Hersteller von Kälbermilchpulver.

Unter der Begleitung von Safety Guard, einem einzigartigen System zur integrierten Kettenüberwachung, werden jährlich 1,5 Millionen Kälber geschlachtet. Davon werden mehr als 95 % in die ganze Welt exportiert. So deckt die VanDrie Group etwa 28% des europäischen Bedarfs.

Hygiene auf dem höchsten Niveau

Wie kein anderer weiß Theo Legters, wie wichtig bereits der Entwurf für die Hygiene ist. Dabei geht er gerne einen Schritt weiter als die aktuellen Anforderungen. Oft werden seine Lösungen, die er bei T. Boer en Zn. implementiert, von den Prüfungsautoritäten für Hygieneprogramme zu Anforderungen erhoben. Theo Legters gilt daher mit Recht als Trendsetter auf diesem Gebiet.

„Wir beliefern die ganze Welt, Länder mit den höchsten Anforderungen für Hygiene und Lebensmittelsicherheit“, erklärt Theo Legters. „Wir wollen mehr als nur diesen Anforderungen genügen. Das höchste Niveau an Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit lässt sich nur dann erzielen, wenn man sich mit der Hygiene und den Risiken für bakterielle Infektionen intensiv auseinandersetzt. Man darf nicht die Symptome bekämpfen, sondern muss das Problem an der Quelle beseitigen.“ Daher achtet Theo Legters auf alles: nicht nur auf die Art und Weise der Enthäutung und die Luftbehandlung, sondern auch welcher Förderer verwendet wird. Seine jahrelange Beschäftigung mit diesen Aspekten führte ihn zur Erkenntnis, dass bereits der Gesamtentwurf und die praktische Anwendung auf Hygiene ausgerichtet sein müssen, um einen kontrollierbaren und lebensmittelsicheren Produktionsablauf zu erhalten.

Förderer, die Salz- und Pfefferstreuer für Bakterien

Mit den Förderern hat sich Theo Legters jahrelang besonders eingehend beschäftigt: „Wenn man nicht aufpasst, sind die Förderer die Salz- und Pfefferstreuer für Bakterien. Rostbefall an galvanisch verzinkten ketten, Fett, das zwar lebensmittelkonform ist, aber Schmutz anzieht sowie die schwierige Reinigung der Förderer sind mir ein Dorn im Auge. Die Zusammenarbeit mit Henk ter Avest von DGS ermöglichte die Bündelung von Lebensmitteltechnologie, Technik und Praxiserfahrung. Das Ergebnis war eine hygienische Edelstahlkette, die der neuen Norm entspricht.

Unsere Ausgangspunkte waren eine Kette, die leicht zu reinigen und säurebeständig ist, die einfach gewartet werden kann und auf deren Außenseite kein Fett, die Quelle für Bakterien, haftet.“

Hygienic Slaughter Line: die neue Norm, entwickelt von niederländischen Partnern

„Die Zusammenarbeit führte zu einer neuen Edelstahlkette, an deren Außenseite kein Fett haftet“, so Henk Ter Avest. „Die Kette kann einfach in der Linie gereinigt werden, auch mit Säuren.“ Theo Legters fügt hinzu: „Diese Kette ist langlebig. Bei guter Wartung ist ihre Lebensdauer unbegrenzt. Mit einem Reservestück kann die Kette Teil für Teil während normaler Laufzeiten unter günstigen Bedingungen gewartet werden. Kettenbruch und damit einhergehender ungeplanter Stillstand werden durch die langlebige Kette und das Wartungskonzept auf null reduziert.

Diese Lösung schließt nahtlos an die bestehende galvanisierte Kardankette an. So können wir die vorhandenen Förderer nach und nach entsprechend diesem neuen Standard umbauen.“

Theo Legters äußert sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit DGS: „Mit DGS und Henk war es möglich, Technik, jahrelange Praxiserfahrung und technologisches Wissen zu bündeln. DGS ist ein Betrieb, der innovieren und uns als Kunde nahestehen will.“

Die neue DGS-HSL-Chain werden in das DGS-HSL-Konzept aufgenommen. „HSL“ steht für Hygienic Slaughter Line.

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